In der Hamburger Innenstadt kommen am 7. und 8. Juli 2017 die Staats- und Regierungschef*innen der 20 reichsten und mächtigsten Staaten der Welt (einschließlich der EU) zusammen, um über die Zukunft des globalen, imperialen Kapitalismus zu beratschlagen. Große Teile in Hamburgs Zentrum (Karo­linienviertel, St. Pauli) werden vor den Anwohner*innen und Kritiker*innen in Hochsicherheitszonen verwandelt, was nichts anderes heißt, als dass die Gipfel-Teilnehmer*innen sich verbarrikadieren, mit NATO-Stacheldraht umzäunen, mit Betonklötzen zumauern und eine Armada von Polizei-, Militär- und anderen sogenannten Sicherheitskräften auffahren werden. Deshalb ist für uns und viele andere klar: "G20 – not welcome!"

Das Ziel der Aktion Block G20 ist es, den Ablauf des G20-Gipfels spürbar zu stören und die Inszenierung der Macht, die der Gipfel darstellt, zu brechen. Sie schreiben:

"Wir werden dazu einen massenhaften, öffentlich angekündigten Regelübertritt begehen. Unsere Aktionen sind ein gerechtfertigtes Mittel des massenhaften widerständigen Ungehorsams. Unsere Blockaden sind Menschenblockaden und kreative Materialblockaden, bestehend aus Gegenständen des Alltags. Wir werden

Wir sind solidarisch mit allen, die unsere emanzipatorische Kritik an den G20 teilen.

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